Wir sind über Samsø, Middelfahrt und Årøsund den kleinen Belt herunter gefahren. Jetzt liegen wir in Sonderburg. Diese Etappen kennen wir schon von unserer Rund-Fünen Tour, die allerdings schon ein paar Jahre her ist. So konnten wir uns wieder neu an der schönen Natur und den vielen kleinen Inseln freuen.

Morgen soll es weiter nach Flensburg gehen, der erste deutsch Hafen seitdem wir Anfang Mai aufgebrochen sind.
Das Wetter ist zur Zeit ziemlich durchwachsen und hat uns die letzten Tage immer mal unterwegs geduscht. Dafür konnten wir fein segeln. Die Orte in denen wir waren konnten unterschiedlich nicht sein. In Middelfahrt gibt es eine schöne Altstadt, während es in Årösund und Samsö vor allem schöne Natur gibt.
Im Norden vom kleinen Belt haben wir auch Schweinswale gesichtet, die die dort vorherrschende starke Strömung lieben. Teilweise waren das bis zu 3Knoten, die wir zum Glück in unsere Richtung hatten, so dass wir flott voran gekommen sind.
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Wir sind nun nach Dänemark über gewechselt und es ging schon gleich typisch los. Unser erster Hafen, Læsø, enthielt nicht nur gleich beide typisch dänischen Buchstaben, die es in Schweden nicht gibt, sondern er war auch gleich Dänemark-typisch überfüllt. Wir lagen ganz außen im 7er Päckchen, d.h. wir mussten über 6 fremde Boote rüberturnen um an Land zu kommen. Heute in Sæby haben wir nur einen komischen Buchstaben im Namen und es ist auch nicht überfüllt. Dafür spielte um 21:00 im Hafen einer auf der Trompete zum Zapfenstreich, eine typisch dänischen Sitte.
Direkt neben dem Hafen beginnt der breite Sandstrand, sowas gab es auch nicht in Schweden, dafür gibts hier keine Schären, aber man kann halt nicht alles haben. 